Ängste

Angst ist eigentlich ein gesundes, wichtiges Gefühl. Sie soll uns vor Gefahren warnen und vor unangemessenem Verhalten bewahren.

Bei etwa 11% der Menschen entwickelt sich irgendwann im Leben eine unangemessene Angst.


Fühlt ein Mensch sich von seiner Angst getrieben und beherrscht, sollte man genauer hinsehen. An eine Angststörung sollte man denken, wenn

  • Angst der Situation erkennbar nicht angemessen ist
  • Die Angstreaktionen deutlich länger anhalten, als nötig wäre
  • Betroffene die Angst weder erklären noch bewältigen können
  • Das Leben der Betroffenen deutlich beeinträchtigt ist
  • Kontakt zu fremden Menschen durch die Angst eingeschränkt möglich ist

Welche Arten von Angststörungen gibt es?

Spezifische Ängste: Vor Gegenständen, Tieren, Orten oder Situationen
Soziale Phobien: bestimmte Situationen mit Menschen oder Menschengruppen
Panikstörungen: gekennzeichnet von Panikattacken
Generalisierte Angststörung: Die Angst der Betroffenen erstreckt sich über viele Bereiche

Woher kommt die Angst?

Es gibt familiäre Häufungen für Angsterkrankungen. Bei manchen Menschen ist Ängstlichkeit ein durchgängiger Charakterzug.
Die Angst kann aber auch ohne Ursache „einfach so“ auftreten. Und: Angst und Depression kommen bisweilen gemeinsam vor.

Abgrenzung:

Auch bei auftretenden Ängsten sollte man an eventuelle körperliche Ursachen denken und diese abklären lassen (z.B. Herzerkrankung mit auftretendem Engegefühl)

Behandlung von Ängsten:

Je nach Art und Ausprägung der Angst kann psychotherapeutisch und/oder medikamentös behandelt werden. Gute Erfolge gibt es bei verhaltenstherapeutischen Ansätzen, ggf. kombiniert mit Hypnosetherapie. Generelle Erleichterung bringen Entspannungstechniken und moderater Sport.

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