Mehr über mich:
Entfaltung braucht Freiraum

Sobald etwas „läuft“, wird mir langweilig. In einem Büro, mit immer denselben Menschen, immer dieselben Aufgaben? Habe ich probiert, das stresst mich.

Was mich dagegen immer wieder und aufs Neue inspiriert, sind: Begegnungen, Geschichten, Prozesse.

Mit 28 Jahren ging ich das erste Mal in Begleitung meines Mentors Pfarrer Wolfgang Ricke ins Klinikum Minden. Das war 1994. Und ich war sofort fasziniert von der Art und Weise, wie er mit Menschen umging. Und wie er mir hinterher erklären konnte, warum und wie er ein Gespräch führt. Am ersten Tag war mir klar: Das will ich auch! Ich will das alles wissen und können! Damals hatte ich bereits einen Gesellenbrief und einen Studienabschluss… Alles gut, aber nicht solch eine Faszination wie diese Art  psychotherapeutischer Gespräche!

Die Faszination hält an bis heute. Und sie führte dazu, dass mein Ehrenamt zum Sprungbrett in die eigene Praxis wurde: Ich belegte Fortbildungen, lernte mit Begeisterung dazu (z.B. Hypnose) und konnte schließlich die Heilerlaubnis für Psychotherapie erwerben. Und ich lerne immer weiter. Lösungsorientierte Traumatherapie. Mit Kindern zu arbeiten. Visualisierungen mit MindTV als therapeutisches Handwerkszeug zu nutzen, Achtsamkeitstechniken wie Shinrin Joku. Mein Werkzeugkoffer an therapeutischen Möglichkeiten differenziert sich immer feiner aus… „Fortbildungspflicht“ heißt das im Berufsbild. Für mich die reine Freude!

Meine Praxis heißt „Freiraum“, weil es dort immer wieder um Freiraum für meine Klienten geht. Platz für die Seele, für Träume, für Gesundheit. Ganzheitlich, mit Phantasie und mit Blick auf Ressourcen und Entfaltung. Und – vielleicht haben Sie es erraten - weil es auch mein Freiraum ist.

Was meine Praxis heute mit Seelsorge zu tun hat? Nun, ich bin immer noch ehrenamtlich im Klinikum Minden unterwegs und habe monatlich Supervision mit meinen KollegInnen dort. Meine Erfahrung am Krankenbett gehört zu mir wie meine Arbeit in der Praxis. Menschen in Umbruchsituationen und Krisen sind mir vertraut und machen mir keine Angst.

Was eine bedeutende Rolle spielt, ist die Haltung, die ich in der Seelsorge gelernt und verinnerlicht habe: Keine Mission! Es geht vielmehr um meine Haltung als christlicher Mensch: Mich zuwenden, Gefühle aushalten, mit-fühlen. Entscheidungsräume eröffnen. Und mich dann behutsam wieder zurückziehen, wissend, dass jeder Mensch in seiner Seele spürt, was er jetzt tun und wie er/sie sein möchte… Ich bin dankbar, dass ich Menschen so begleiten darf!


Heilpraktikerin für
Psychotherapie

Apothekenstraße 5
32479 Hille
Tel. 05703 5201870
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